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Aufgaben, Auswahlmodi und Ausbildungszielkonzeptionen des höheren auswärtigen Dienstes der Bundesrepublik Deutschland

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Dietrich Wilke

Hohes soziales Prestige verbunden mit dem diplomatischen esprit de corps haben bisher verhindert, dass sich Nicht-Diplomaten - also Outsider - mit einer wissenschaftlichen Analyse des diplomatischen Berufsstandes befasst haben. Der Autor versucht Antworten zu geben auf Fragen nach dem Generalisten-Prinzip, dem hohen Juristen-Anteil unter Diplomaten, dem niedrigen Frauen-Anteil und der Gültigkeit der Auswahlmethoden. Ob eine Eliten-Ausbildung stattfindet und wie die demokratische Einbindung gelingt, zählt ebenso zu den behandelten Fragestellungen wie die weithin zu beobachtende Fehleinschätzung dieses Berufsstandes, die sich zu oberflächlich an seiner äusseren Erscheinungsform orientiert.