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Das ägyptische Dorf Karnak im Werk von Yaḥyā aṭ-Ṭāhir ʿAbdallāh (1938-1981)

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Sami Sattar al Sheikly

ʿAbdallāh, ein wichtiger Vertreter der Dorfliteratur Ägyptens in den 1960er und 1970er Jahren, entfaltet in seinen Erzählungen und Novellen detaillierte, phantasievolle und zugleich realistische Milieu- und Persönlichkeitsstudien der einfachen Dorfbewohner; er zeichnet dabei eine oft von Armut, Krankheit, Aberglaube, Hoffnungslosigkeit und Traditionsverhaftung geprägte Realität. Das Werk gibt Einblicke in biographische Erfahrungen und Einstellungen des Erzählers; es ist zugleich Spiegel der gesellschaftlichen Wirklichkeit Ägyptens im Spannungsfeld von jahrhundertealter Tradition und westlich beeinflusster Innovation. Die vorliegende Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Würdigung der realistischen Erzählkunst ʿAbdallāhs im Rahmen der modernen ägyptischen Literatur.
Aus dem Inhalt: Armut, Analphabetentum, Aberglaube sowie die Spannung zwischen Tradition und Innovation kennzeichnen das Dorfleben in Karnak. Yaḥyā aṭ-Ṭāhir ʿAbdallāhs realistische Erzählkunst als Ausdruck biographischer Erfahrung und als Spiegel sozialer Wirklichkeit Ägyptens in den 1960er und 1970er Jahren.