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Vom Schreiben schreiben

Selbstthematisierung in den frühen Romanen Martin Walsers

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Georg Eggenschwiler

In seinen frühen Romanen Ehen in Philippsburg, Halbzeit, Einhorn und Sturz nimmt Martin Walser den Diskurs über die Probleme der Schriftstellerexistenz als zentrale Thematik auf. Die gesellschaftliche Position, die finanziellen Abhängigkeiten, die Kollegenbeziehungen und die Konkurrenzsituation des Schriftstellers sind allgegenwärtig und von der Rezeption auch entsprechend wahrgenommen worden. Die Selbstthematisierung beschränkt sich jedoch nicht auf die biographisch-gesellschaftliche Ebene. Sie geht tiefer und betrifft auch die ästhetischen und gesellschaftspolitischen Voraussetzungen und Wirkungen von Literatur. Die Arbeit belegt anhand einer eingehenden Textanalyse, wie vor allem die ersten Romane Martin Walsers in zunehmenden Masse sich selbst reflektieren und zu ihrem eigenen Gegenstand werden.
Aus dem Inhalt: Forschungsstand – Literaturtheoretische Abgrenzung – Ehen in Philippsburg – Halbzeit – Das Einhorn – Der Sturz.