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Die Rezeption der DDR-Literatur in Frankreich (1945–1990)

Autoren und Werke im Spiegel der Kritik

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Karin Gürttler

Dieses Buch ist das Ergebnis langjähriger Forschungsarbeit und gibt u.a. Antwort auf folgende Fragen: Welche Stellung nahm die DDR-Literatur in Frankreich ein? Welche Autoren und Werke wurden übersetzt, welche nicht und aus welchen Gründen? Wieviele Auflagen erreichten die Bücher, in welcher Auflagenhöhe? Welche Texte erschienen in Zeitschriften und Feuilletons? Welche Dramatiker (neben Brecht) wurden aufgeführt? Wie war das Echo der Literatur- und Theaterkritik? Wer waren die Vermittler des literarischen Transfers und wie wirkte sich die Polarisierung der politischen Linken und Rechten auf die Rezeption aus? Welche Faktoren – politisch-ideologische, formal-ästhetische, literatursoziologische, marktwirtschaftliche – waren der Rezeption förderlich oder hinderlich? Die Studie legt Fakten vor, die man sonst nirgends findet.
Aus dem Inhalt: Die Rezeption der antifaschistischen Literatur der Exilschriftsteller in der unmittelbaren Nachkriegszeit – Das Desinteresse am Roman des sozialistischen Realismus – Die Reaktion auf repressive kulturpolitische Massnahmen der DDR und die Rezeption systemkritischer Autoren – Die Rolle der BRD-Medien und -Literaturkritik für den Transfer von DDR-Literatur – Die positive Resonanz auf Innovationsschübe und auf eine gesellschafts- und zivilisationskritische Literatur systemübergreifender Signifikanz.