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Tendenz und Verfremdung

Studien zum Funktionswandel des russischen satirischen Romans im 19. und 20. Jahrhundert

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Jochen-Ulrich Peters

Nach einem knappen Rückblick auf die Tradition des Schelmenromans im 18. und frühen 19. Jahrhundert wird an zehn exemplarischen Texten von Gogol' bis Zinov'ev die sehr unterschiedliche Intention und Komposition des russischen satirischen Romans analysiert.
Dabei wird insbesondere danach gefragt, inwieweit die Texte, trotz ihres ausgeprägten Zeit- und Realitätsbezugs, über die Zeit ihrer Entstehung hinausweisen und auf diese Weise ihre Aktualität bewahrt haben.
Aus dem Inhalt: Einleitung – Zwischen Schelmenroman und empfindsamer Idylle – Die Transformation des Schelmenromans – Die groteske Chronik – Die zerstörte Idylle – Die ironische Umkehrung der Utopie – Die sozialistische Version des Schelmenromans – Die Erneuerung der menippeischen Satire – Das normierte Bewusstsein als Phantasma – Vom tragikomischen Abenteuerroman zur satirischen Groteske – Die Destruktion des satirischen Erzählens – Zwischen negativer Utopie und phantastischer Groteske – Auswahlbibliographie.