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Subsidiarität und Solidarität

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Ueli Mäder

Armut, Arbeitslosigkeit, Krise des Sozialstaates, neue Unübersichtlichkeit, Risikogesellschaft und Werteverlust – diese Stichworte deuten an, was an der Schwelle zum 21. Jahrhundert viele Menschen beschäftigt. Unbestritten ist das Ziel, soziale Sicherheit für möglichst alle zu verwirklichen. Aber wie? Die einen setzen auf staatliche Anstrengungen, andere auf private. Diese Arbeit setzt sich mit verschiedenen Konzepten von Subsidiarität und Solidarität auseinander. Sie befasst sich mit den Schnittstellen zwischen der individuellen und gesellschaftlichen Verantwortung und analysiert Vorschläge wie die Ausweitung von Ergänzungsleistungen und die Einführung «Sozialer Zeit».
Aus dem Inhalt: Wie kommen sozial Benachteiligte dazu, sich für ihre Interessen einzusetzen? – Welche Unterstützung benötigen sie? – Was soll die kleinere Einheit eines Gemeinwesens tun, was die grössere? – Die persönliche Solidarität ist eine notwendige Ergänzung zum Sozialstaat, aber kein Ersatz.