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Rhetorik und Hochsprache

Über die Wirksamkeit der Rhetorik bei der Entstehung der deutschen Hochsprache im 17. und 18. Jahrhundert

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Elke Haas

Die Theorie-Diskussion, die die Entstehung und Entwicklung der deutschen Hochsprache im 17. und 18. Jahrhundert begleitet, fusst trotz unterschiedlicher historischer Kontexte und auseinanderstrebender Interessen stets auf dem Lehrgebäude der Rhetorik. Wie das vorbildliche Latein und die westeuropäischen Sprachen sollte auch die deutsche Sprache den geforderten Tugenden von puritas, perspicuitas, ornatus und aptum genügen. Die Durchschlagskraft der noch heute gültigen Sprachnormierung wird erst durch diese Uebereinstimmung erklärbar.
Aus dem Inhalt: Aussagen der antiken Rhetorik über die Sprachverwendung - Das 17. Jh.: Träger der wissenschaftlichen Arbeit an der Sprache, Festlegung der Hochsprache - Das 18. Jh.: Gottsched, Bodmer und Breitinger, süddeutsche Grammatiker, Adelung, Stellungnahmen der Dichter und Schriftsteller zum Problem der normierten Hochsprache.