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Hasegawa Tôhaku (1539–1610)

Untersuchungen zu Biografie, Frühwerk und Tuschmalerei der Reifezeit

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Katharina Epprecht

Das Œuvre des Malers Hasegawa Tôhaku (1539–1610) umfasst eine reiche Vielfalt an Themen und Stilen. Neben orthodox-buddhistischen Bildern, Porträts, Genreszenen und Blumen- und Vogeldarstellungen finden sich in monochromer Tusche gehaltene zen-buddhistische Themen, Pflanzen- und Tierdarstellungen sowie Landschaften. Geboren auf der Halbinsel Noto, bewegte sich Tôhaku in seinen mittleren Jahren hauptsächlich innerhalb eines Dreiecks, gebildet aus der Sakaier Teegesellschaft, dem Nichiren-Kloster Honpôji und den Zen-Klöstern Daitokuji und Myôshinji in Kyôto. Seine grossformatigen Bilder auf Schiebetüren und Faltschirmen, denen eine besondere lyrische Qualität eigen ist, brachten Tôhaku die Anerkennung ein, einer der letzten bedeutenden Vertreter der traditionellen Tuschmalerei Japans zu sein. Gestützt auf bisher in der westlichen Forschung weitgehend unausgewertetes Quellenmaterial versucht die Autorin, einerseits die Biografie Tôhakus zu rekonstruieren und andererseits den ursprünglichen Anbringungsort, die Auftraggeber und den Zeitpunkt der Entstehung einzelner Werke in Erfahrung zu bringen.
Aus dem Inhalt: Einleitung – Tôhakus Biografie – Das Frühwerk: Die Shinshun-Periode – Tuschmalerei der Reifezeit – Momoyama- und Edo-zeitliche Quellentexte – Schlusswort.