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Manhattan-Serenade

Herausgegeben und mit einem Nachwort von Helmut Pfanner

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Helmut Pfanner

Deutsche und österreichische Intellektuelle, die dem «Dritten Reich» entflohen sind, mussten sich hin und wieder den Vorwurf anhören, dass sie mit ihrer zwar humanistischen, aber weitgehend unpolitischen Haltung wenig gegen Hitler unternommen und sich gleichzeitig auch von der aktiven Beteiligung an den gesellschaftlichen Prozessen ihres jeweiligen Gastlandes ferngehalten hätten. Der expressionistische bildende Künstler und Schriftsteller Karl Jakob Hirsch, der noch kurz vor Hitlers Machtübernahme den Erfolgsroman Kaiserwetter im S. Fischer Verlag veröffentlicht hat, schrieb im amerikanischen Exil mehrere politische Romane, die wie der hier vorliegende bisher nur unmittelbar nach ihrer Entstehung in der New Yorker Neuen Volkszeitung erschienen sind.
Ein deutscher Exilant, der nicht aus «rassischen» oder parteipolitischen Gründen, sondern wegen seiner humanistischen Gesinnung dem nationalsozialistischen Staat den Rücken gekehrt hat, entwickelt sich in New York durch seine Bekanntschaft mit einem gesellschaftlich engagierten Amerikaner zu einem politisch handelnden Menschen und entscheidet sich bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zur Rückkehr nach Europa, um sich hier am aktiven Kampf gegen Hitler zu beteiligen.
Aus dem Inhalt: Manhattan-Serenade – Editorischer Vermerk – Anmerkungen – Anhang: Ursprünglicher Schluß des Romans – Nachwort des Herausgebers.