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Arthurische Literatur der Romania

Die iberoromanischen Fassungen des Tristanromans und ihre Beziehungen zu den französischen und italienischen Versionen

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Enrique Andrés Ros Domingo

Die Arbeit umfasst Quellenforschung und Komparatistik, aber auch Hermeneutik zum Thema Tristan und Isolde in der spanischen, portugiesischen und katalanischen Literatur. Sie untersucht die spezifische Ausprägung, die jede einzelne der iberoromanischen Fassungen inhaltlich und literarisch charakterisiert.
Darüber hinaus geht sie auf die bisher noch ungelöste Frage nach der von den iberoromanischen Verfassern benützten Vorlage ein und arbeitet einen neuen detaillierten Lösungsvorschlag für die Quellenfrage aus. Dabei stellt sie einen katalanischen Tristantext aus Andorra ins Zentrum.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit analysiert den Tristanroman vor dem Hintergrund typologischer, narratologischer, themen- und gattungsspezifischer Aspekte. Hier wird auf die Präsentation stoffbildender Themen (Liebe, Erotik, Ehre, Rittertum etc.) und literarischer Typologien (Tristan, Isolde Weisshand, Dinadan, Brangäne) in verschiedenen Fassungen eingegangen. Anhand eines Vergleichs werden Mechanismen herausgearbeitet, die eine Entwicklungslinie definieren, welche sich von der altfranzösischen Fassung über die katalanischen und portugiesischen bis hin zu den spanischen Versionen verfolgen lässt.
Aus dem Inhalt: Das iberoromanische Quellenmaterial zum Tristanroman – Analyse und Diskussion der Quellentheorien – Die Beziehungen der katalanischen Texte zu den übrigen romanischen Fassungen – De- und Rekomposition des Tristanstoffes in der spanischen Literatur – Der vorcervantinische Geist der aragonesischen Fassung V.