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Homo Confidens

Eine Untersuchung des Vertrauensphänomens aus soziologischer und ökonomischer Perspektive

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Christoph Bosshardt

Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit der Wirkungsweise des Vertrauens in sozialen Beziehungen sowie der Möglichkeit der Integration dieser sogenannten «weichen Variable» in die ökonomische Theorie. Ausgehend von einem Verständnis wirtschaftlichen Handelns als einer Form sozialen Handelns geht der Autor der Frage nach dem funktionalen Stellenwert und der Wirkungsweise des Vertrauens in einem gesellschaftlichen Gefüge nach und beleuchtet die Relevanz dieser Fragestellung für die Ökonomie, insbesondere angesichts einer immer komplexer werdenden Umwelt. Die Neue Institutionenökonomik scheint dem Vertrauensphänomen ansatzweise Rechnung zu tragen, da sich ihr Instrumentarium für eine Analyse einsetzen lässt. Ein handlungstheoretisches Konzept für die Erklärung des Wirkens verschiedener Vertrauensfaktoren macht deutlich, dass nur von einer soziologisch erweiterten Variante der rationalen Handlungstheorie Antworten zu erwarten sind.
Aus dem Inhalt: Welche Bedeutung hat Vertrauen für die Funktionsweise sozialer Interaktionen? – Weshalb ist der Faktor Vertrauen für die Ökonomie von Relevanz? – Eine Untersuchung des Vertrauensphänomens zwischen den Fronten der Soziologie und der Ökonomie.