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Der Schutz von Geschäftsgeheimnissen im globalen und regionalen Wirtschaftsrecht

Stand und mögliche Entwicklungen der Rechtsharmonisierung

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Ingo Meitinger

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der globalen und regionalen Rechtsharmonisierung im Bereich des Schutzes von Geschäftsgeheimnissen. Diese hat in den letzten Jahren insbesondere im Rahmen der WTO sowie des NAFTA, des Andenpaktes und der Europäischen Gemeinschaft wichtige Entwicklungen durchlaufen.
Eingegangen wird sowohl auf die privatrechtlichen als auch auf die verwaltungs- und verfahrensrechtlichen Aspekte des Schutzes. Diese integrierte Betrachtung trägt dem Umstand Rechnung, dass ein wirksamer Schutz nicht auf Teilbereiche des Wirtschaftslebens beschränkt sein kann, sondern umfassend zu erfolgen hat.
Ziel des Autors ist es, die bestehenden, aus staatsvertraglichen und gemeinschaftsrechtlichen Verpflichtungen hervorgehenden Schutzstandards zu analysieren und zu würdigen. Die Analyse erfolgt, wo möglich, sachübergreifend, um einerseits Querbezüge bei der Auslegung der Normen herzustellen und andererseits prüfen zu können, ob die geforderte Einheitlichkeit des Schutzes verwirklicht wurde. Zudem werden bestehende Schwachstellen aufgezeigt und die Schutzvoraussetzungen und -inhalte in normunabhängiger Sichtweise behandelt, um anschliessend mögliche Entwicklungen de lege ferenda zu skizzieren.
Aus dem Inhalt: Schutz von Geschäftsgeheimnissen nach den Bestimmungen von WTO, NAFTA, Andenpakt und des europäischen Gemeinschaftsrechts – Übersicht über die bestehenden Regelungen im Verfahrensrecht, Verwaltungsrecht, Wettbewerbsrecht, GATT, TRIPs, Zollrecht, Antidumpingverfahren, öffentlichen Beschaffungswesen, Pharmarecht, Testdaten, Zulassungsverfahren, Umwelt- und Gesundheitsschutz, Finanz- und Versicherungssektor – Analyse, Auslegung und Würdigung der bestehenden Standards – Weiterentwicklung der internationalen Rechtsharmonisierung – Vorschlag einer allgemeinen und übergeordneten Schutznorm.