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Germanistische Dissertationen in Kurzfassung

Jahrbuch für Internationale Germanistik Reihe B, Germanistische Dissertationen in Kurzfassung

Series:

Die Dissertationen in Kurzfassung unterscheiden sich wesentlich von den sonst üblichen Abstracts, die schon aufgrund ihres begrenzten Umfangs nur einen geringen Informationswert haben können. Im Gegensatz dazu informieren die hier publizierten Kurzfassungen ausführlich über die einzelnen Dissertationen, wobei vor allem auf eine eingehende Darlegung der wissenschaftlichen Ergebnisse der betreffenden Untersuchung Wert gelegt wird. Auf diese Weise soll versucht werden, die jeweils aktuellen Forschungsergebnisse so rasch wie möglich der internationalen Diskussion verfügbar zu machen. Da nur ein geringer Prozentsatz der Dissertationen gedruckt erscheint, kommt der Publikation von wissenschaftlichen Ergebnissen in dieser Reihe grundsätzliche Bedeutung zu.
Aus dem Inhalt: Bernt Ahrenholz: Modalität und Diskurs - Instruktionen auf Deutsch und Italienisch. Eine Untersuchung zum Zweitspracherwerb – Ursula Bredel: Erzählen im Umbruch. Studie zur narrativen Verarbeitung der «Wende» 1989 – Irmeli Helin: Vom Brodverein zur Co op. Termingeschichte der deutschen Genossenschaftssprache. Ein Beitrag zur Terminologieforschung – Juan Pablo Larreta Zulategui: Kontrastive Phraseologie am Sprachenpaar Deutsch-Spanisch. Eine Systemanalyse – Heiko Hartmann: Gahmuret und Herzeloyde. Kommentar zum zweiten Buch des Parzival Wolframs von Eschenbach – Beate Weifenbach: Die Haimonskinder in der Fassung der Aarauer Handschrift von 1931 und des Simmerner Drucks von 1535. Ein Beitrag zur Überlieferung französischer Erzählstoffe in der deutschen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit – Jörg Jungmayr: Die Legenda Maior (Vita Catharinae Senensis) des Raimund von Capua. Edition nach der Nürnberger Handschrift Cent IV,75 und Kommentar – Volkhard Wels: Triviale Künste. Die humanistische Reform der grammatischen, didaktischen und rhetorischen Ausbildung an der Wende zum 16. Jahrhundert – Andreas Keller: Durchwandert ihn/ gewiß! ihr werdet anders werden... Transitorische Textkonstitution und persuasive Adressatenlenkung auf der Basis rhetorischer Geneseprinzipien im Gesamtwerk des Preußen Michael Kongehl (1646-1710) – Jan-Peter Pudelek: Der Begriff der Technikästhetik und ihr Ursprung in der Poetik des 18. Jahrhunderts – Martin Vöhler: Danken möchte‘ ich, aber wofür? Zur Tradition und Komposition von Hölderlins Hymnik – Gert Schröder: Schillers Theorie ästhetischer Bildung zwischen neukantianischer Vereinnahmung und ideologiekritischer Verurteilung – Anke Gilleir: Johanna Schopenhauer in ihren Schriften. Betrachtungen über die Selbstpositionierung weiblichen Schreibens in der Peripherie des Weimarer Kulturdiskurses – Birthe Hoffmann: Opfer der Humanität. Grillparzer-Lektüren – Benedikt Descourvières: Utopie des Lesens. Louis Althussers Ideologiekonzeption als Grundlage einer Theorie kritischen Lesens. Dargestellt an Texten Georg Büchners, Theodor Fontanes, Ödön von Horváths und Heiner Müllers – Kerstin Gernig: Die Kafka-Rezeption in Frankreich am Beispiel der französischen Übersetzungen. Ein übersetzungskritischer Vergleich in diachroner und synchroner Hinsicht im Kontext der Hermeneutischen Übersetzungswissenschaft – Marko Pajević: Zur Poetik Paul Celans: Gedicht und Mensch - Die Arbeit am Sinn – Marek Podlasiak: Genie und Wahnsinn im Werk von Elias Canetti und Thomas Bernhard – Daniela Schwardt: Fabelnd denken. Zur Schreib- und Wirkungsabsicht Wolfdietrich Schnurres – Michael Fisch: «Verwörterung der Welt». Über die Bedeutung des Reisens für Leben und Werk von Hubert Fichte – Hannele Kohvakka: Ironie und Text. Zur Ergründung von Ironie auf der Ebene des sprachlichen Textes.