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Anschauungs- und Denkformen in der Musik

Max Haas, Wolfgang Marx and Fritz Reckow

Ist Musik eine Anschauungs- und Denkform aus eigenem Recht? Wie steht es um die systematischen, historischen und ethnologischen Aspekte einer solchen Thematik? Verändert sich die Fragestellung dank kulturspezifischer Besonderheiten befragbarer Stoffe oder lassen sich auch Universalien im Sinne von Invarianten ausmachen, die nicht automatisch aus neuzeitlichen Vorprägungen des Begriffs «Musik» gewonnen sind, sondern die auf anthropologische Prägungen verweisen? Dieser Band vereinigt die aufgrund mehrerer Symposien entstandenen Beiträge zu diesen Fragen.
Aus dem Inhalt: Fritz Reckow: Anschauungs- und Denkformen in kunstwissenschaftlicher und speziell musikologischer Sicht – Wolfgang Marx: Unzureichende Gedanken zur Unverzichtbarkeit theoretischer Begriffsbildung im Zusammenhang der Erschliessung von Kunst – Max Haas: Anschauliches Denken - Gedachte Anschaulichkeit. Einige Überlegungen zur ‘Musik’ im Mittelalter – Michael Fend: Die Haut oder der Hut? Zur Geschichtlichkeit musikalischer «Anschauungs- und Denkformen» – Peter Gülke: Fremde und eigene Definitionen. Fünf Fallstudien – Theo Hirsbrunner: Deutsches und französisches Musikdenken am Beispiel von Schönberg und Messiaen – Hans Neuhoff: Oralität und Literalität in der Musik. Systemeigenschaften und Musikdenken im Kulturvergleich Indien-Europa – Peter Ackermann: Anschauungs- und Denkformen in der Musik: Japan.