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Gesundheitsförderung – eine neue Zeitforderung

Interdisziplinäre Grundlagen und Beitrag der Komplementärmedizin

Series:

Peter Heusser

Gesundheitsförderung ist eine sehr aktuelle Zeitforderung. Gemäss Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation WHO wird menschliche Gesundheit im globalen Kontext weit mehr durch aktive Gesundheitsförderung und Prävention erhalten als durch direkte Krankheitsbekämpfung. Nationale und internationale Gesundheitsförderungsprogramme sind deshalb im Aufbau. Aber weitgehend unbeachtet bleibt bisher das Potential der Komplementärmedizin zur Gesundheitsförderung. Gesundheit wird dort seit jeher nicht als fixe Normgrösse, sondern als eine aktive organische Eigenleistung (Autopoiese) verstanden und deshalb prophylaktisch wie therapeutisch durch Anregung der Selbstregulation gefördert. Und die für eine gesunde Lebensweise sensibilisierte Bevölkerung greift zunehmend zur Komplementärmedizin. Es existieren langjährige Erfahrungen in der praktischen Anwendung interdisziplinärer Gesundheitsförderungskonzepte. Dieser Band vereinigt die Beiträge einer interdisziplinären Vorlesungsreihe an der Universität Bern, in der Gesichtspunkte der offiziellen Gesundheitsförderung und der Komplementärmedizin zusammengeführt worden sind.
Aus dem Inhalt: R. Krech: Die WHO-Strategie zur Gesundheitsförderung – D. Hartmann: Ausgewählte Beispiele erfolgreicher Gesundheitsförderung im internationalen Kontext – T. Abel: Individuelles Verhalten und soziale Verantwortung für Gesundheit: Von der Wissenschaft zur Praxis der Gesundheitsförderung – B. Somaini: Gesundheitsförderung aus der Sicht der Gesundheitsförderung Schweiz – B. Ausfeld-Hafter: Traditionelle Chinesische Medizin für Gesunde? – A. Thurneysen: Über den Beitrag der Homöopathie zur Gesundheitsförderung – A. Beck: Normalisierung der Regulation durch Störfeldelimination - Gesundheitsförderung par excellence – P. Heusser: Physiologische Grundlagen der Gesundheitsförderung und das anthroposophisch-medizinische Konzept – H.U. Albonico: Impfen und Gesundheitsförderung aus der Sicht der Arbeitsgruppe für differenziertes Impfen – T. Zdražil: Praktische Gesundheitsförderung in der Erziehung. Das Beispiel der Waldorfpädagogik.