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Distanzierte Nähe

Die slawische Moderne der Donaumonarchie und die Wiener Moderne

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Stefan Simonek

Die Beziehungen zwischen den slawischen Literaturen der Donaumonarchie und der Wiener Moderne waren von einer grundlegenden Ambivalenz geprägt, die Zustimmung und Ablehnung gleichzeitig ermöglichte. Ausgehend von den theoretischen Ansätzen des literarischen Zwischenfeldes (Z. Konstantinović) und der Pluralität (M. Csáky) zeigt das vorliegende Buch am Beispiel von T. Rittner, M. Čeremšyna, J. S. Machar und I. Cankar, wie sich Autoren der slawischen Moderne des zentraleuropäischen Raumes teils zustimmend und teils ablehnend zu ihren Zeitgenossen der Wiener Moderne positionierten. Auf diese Weise entsteht ein facettenreiches Bild der österreichisch-slawischen literarischen Wechselbeziehungen im Zeichen der Jahrhundertwende.
Aus dem Inhalt: Tadeusz Rittners literarisches Debüt im Rahmen der Wiener Moderne – Marko Čeremšyna als Erzähler in der Tradition Arthur Schnitzlers – Josef Svatopluk Machars Parallel- und Gegenwelten zur Wiener Moderne – Ivan Cankars Kontrastprogramm zur Wiener Moderne.