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Angstbewältigung und Selbstbeobachtung

Der Einfluss von Bewältigungsdispositionen auf Stimmung, Belastungserleben und dessen Bewältigung unter natürlichen Bedingungen

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Marius Zbinden

Diese Studie befasst sich mit der Methode der computerunterstützten Selbstbeobachtung von Belastungserleben und Belastungsverarbeitung unter natürlichen Lebensbedingungen. Damit können ereignisnah verdeckte, dem Bewusstsein der Betroffenen aber zugängliche Prozesse besser erfasst werden. Die Nachteile von retrospektiven Fragebogen oder Interviewmethoden fallen dabei weitgehend weg.
Die zentrale Fragestellung befasst sich mit der Problematik, inwieweit direkte Selbstbeobachtungen im Feld durch Persönlichkeitsfaktoren – dispositionelle Angstbewältigung – der Akteure beeinflusst werden. Die Selbstbeobachtung von Belastungserlebnissen und individuellen und sozialen Prozessen umfasst u.a. die Beobachtung von äusseren räumlichen und sozialen Situationsbedingungen, von Stimmungen und Emotionen, der subjektiv empfundenen physischen Aktivierung und des psychischen Befindens. Ebenso werden Kausalattributionen und das individuelle und soziale Belastungsbewältigungsverhalten erfasst.
Abgestützt auf einer breiten Datenbasis werden anhand verschiedener Modalitäten des FASEM-Beobachtungssystems (Bookletvariante und Taschencomputer) zudem Möglichkeiten und Grenzen des vorliegenden Ansatzes zur Verhaltensbeobachtung aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Untersuchungsgegenstand und Fragestellung – Dispositionelle Angstbewältigung: Theoretische Konzepte – Verhaltensbeobachtung: Selbst- und Fremdbeobachtung – Erfassung von Belastungserleben und dessen Bewältigung im Feld – Hypothesen – Die psychologische Beschreibung der Beobachtungsmodalitäten – Methode – Datenanalyse – Stichprobenanalyse – Ergebnisse – Synopsis.