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Islamische Grenzen und Grenzübergänge

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Natalie Reinert and Johannes Thomann

Die in diesem Band vereinigten Arbeiten sind aus einer Vortragsreihe an der Universität Zürich hervorgegangen, die zum Ziel hatte, ein breiteres Publikum mit der grossen Spannweite islam-wissenschaftlicher Forschung vertraut zu machen. Die Beiträge fügen sich zu einem zeitlich, geographisch und thematisch weitgefächerten Panorama der islamischen Kulturgeschichte zusammen. So werden das Aufgreifen und Verwerten religiöser Motive des benachbarten Christentums, die Auseinandersetzung mit der antiken Philosophie und Wissenschaft sowie der interreligiöse Dialog ebenso thematisiert wie Versuche zur Adaptation moderner europäischer Bildungstraditionen und das Spannungsfeld von persönlicher Frömmigkeit und religionspolitischem Willen.
Aus dem Inhalt: Josef van Ess: Die Himmelfahrt Muḥammads und die frühe islamische Theologie – Gerhard Endress: Al-Kindī: Arabismus, Hellenismus und die Legitimation der Philosophie im Islam – Matthias Schramm: Navigatoren im Indischen Ozean – Gerald Grobbel: Das Dabistān-i maḏāhib und seine Darstellung der Religionsgespräche an Akbars Hof – Johann Strauss: Istanbul im 19. Jahrhundert: Anatomie eines west-östlichen Kulturzentrums – Werner Ende: Von der Resignation zur Revolution: Wie ein Molla 1928 den schiitischen Lehrbetrieb reformieren wollte und was daraus geworden ist – Benedikt Reinert: Ḫumainī im Spiegel seiner Gedichte.