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Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) und die soziale Sicherheit in Europa (1942-1969)

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Cédric Guinand

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es tiefgreifende Veränderungen in Bezug auf den Schutz gegen soziale Risiken. Auslöser dieser Veränderungen war der 1942 in England erschienene Beveridge-Bericht. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) beschloss, die wichtigsten Ideen von Beveridge weltweit zu verbreiten. Anhand von ausgewählten Quellentexten aus dem Historischen Archiv der ILO, dem Historischen Archiv der Europäischen Gemeinschaften sowie dem Archiv des Europarats untersucht der Autor die Rolle der ILO in der Verbreitung der neuen Konzepte der sozialen Sicherheit in Europa. Dabei wird sowohl auf die Eigeninitiativen der ILO als auch auf ihre Zusammenarbeit mit den nach dem Zweiten Weltkrieg gegründeten europäischen Regionalorganisationen, dem Europarat, der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft eingegangen. Der Schwerpunkt der Analyse liegt auf den sechs EGKS-Gründerstaaten. Auch wenn der Beveridge-Bericht überall positiv aufgenommen wurde, scheiterte die Übernahme seiner Prinzipien an den zahlreichen nationalen Besonderheiten, die in diesem Werk ausführlich beschrieben und analysiert werden.
Aus dem Inhalt: Internationale Arbeitsorganisation (ILO, IAO) – Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) – Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) – Europarat – Soziale Sicherheit – Beveridge – Beveridge-Bericht – BRD – Frankreich – Italien – Die Niederlande – Belgien – Luxemburg.