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Theater in Deutschland nach 1945

Zur Theaterpolitik der amerikanischen Besatzungsbehörden

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Wigand Lange

Das Buch untersucht den Einfluss der amerikanischen Besatzung auf das Theater in Deutschland. Auf der Grundlage ausführlichen Archivmaterials wird die Arbeit der US-Theaterkontrollabteilung sowie ihre ideologischen Vorstellungen beschrieben. Dabei werden die Beziehungen zur allgemeinen Besatzungspolitik und zum Ost-West-Konflikt berücksichtigt. Der Widerspruch zwischen dem Anspruch, die Deutschen zur Demokratie umzuerziehen, und der Dramenpraxis, die fast nur aus dem Import von Broadway-Komödien bestand, wird herausgearbeitet. Ideologie und Rezeption der Dramen von O'Neill, Wilder, Williams und Rice sowie von progressiven Dramatikern wie Ardrey, Hellman, Odets, Kingsley und Sherwood finden bes. Berücksichtigung.
Aus dem Inhalt: Us-Theaterkontrolle: Entnazifizierung-Renazifizierung Lizensierung der Intendanten - Reorganisation der Theater - Umerziehung durch amerikanische Dramen - Der amerikanische Dramenkanon: Komödien, Metaphysisches, Progressives; «Kalter Krieg».