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Die Cosmographiae Introductio Matthias Ringmanns und die Weltkarte Martin Waldseemüllers aus dem Jahre 1507

Ein Meilenstein frühneuzeitlicher Kartographie

Martin Lehmann

St. Dié-des-Vosges im Jahre 1507: Motiviert durch einen Brief des Florentiners Amerigo Vespucci über die Neue Welt jenseits des Atlantiks arbeiten der aus Wolfenweiler bei Freiburg stammende Martin Waldseemüller und der Elsässer Matthias Ringmann im Kreise einer aus nur wenigen Personen bestehenden Gruppe humanistischer Gelehrter in dem kleinen Vogesenort an der Meurthe an einem gemeinsamen kartographischen Projekt, das als die Geburtsstunde Amerikas in die Geschichte eingehen wird. Der mit zahlreichen Abbildungen versehene Band bietet erstmals eine systematische und umfassende Gesamtdarstellung zur großen Weltkarte Martin Waldseemüllers und zu der für die vorliegende Arbeit erstmals ins Deutsche übersetzten und als Begleitschrift zur Weltkarte fungierenden Cosmographiae Introductio des Elsässers Matthias Ringmann. Der vorliegende Band besticht insbesondere durch die gelungene Verknüpfung aller relevanten philologischen historischen, geographischen und kartographischen Aspekte und spricht in seiner Ausrichtung den Fachmann ebenso an wie den interessierten Laien.