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Bettelorden und Bürgertum

Konflikt und Kooperation in deutschen Städten des Spätmittelalters

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Norbert Hecker

Die Bettelorden spielen im religiösen Leben der mittelalterlichen Stadt eine wichtige Rolle. Allein durch ihre Anwesenheit oder auch gezielt greifen sie in Auseinandersetzungen und Streitigkeiten ein. Sie stärken die Stellung der Bürger gegenüber weltlicher und geistlicher Stadtobrigkeit; oft führt das zum Konflikt mit dem Weltklerus. Die Stadtbewohner fördern die Bettelmönche, gleichzeitig fordern sie auch mehr Mitsprache in diesem «städtischen Kloster». Eine Förderung bis in die Vormundschaft hinein. Gleichzeitig prägen die Mönche auch Frömmigkeitsformen neben der Kirche und beeinflussen auch hier das Verhältnis der Stadtbewohner zur Kirche im Jahrhundert vor der Reformation.
Aus dem Inhalt: Das Selbstbewusstsein der Bettelorden - Ihr Auftrag - Hilfe und Widerstand bei ihrer Ansiedlung - Konflikte mit Weltklerus und Stadtobrigkeit - Förderung und Abhängigkeit von den Förderern.