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Kulturwissenschaften und Geschichtsdidaktik

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Eugen Kotte

Die sich bereits seit den 1970er Jahren anbahnende und in den 1990er Jahren konzeptionell geschärfte Neuausrichtung der Geschichtsdidaktik, durch die sowohl intentionale Lernprozesse wie auch unverhoffte Begegnungen mit Geschichte im breiten Bereich der außerschulischen Öffentlichkeit in den Blick genommen werden, speist sich aus zwei Wurzeln: einer maßgeblich geschichtsdidaktisch geprägten Entwicklung, an deren Ende das elaborierte Konzept der Geschichtskultur steht, und diversen kulturwissenschaftlichen Einflüssen, die sich über die Neue Kulturgeschichte auch geschichtsdidaktisch niedergeschlagen haben. Dieser Entwicklung trägt der Band Rechnung, indem er sowohl den Einfluss kulturwissenschaftlicher Impulse (linguistic turn, iconic turn, spatial turn) auf geschichtsdidaktische Ansätze und Konzepte nachzeichnet als auch die Bedeutung geschichtskultureller Institutionen wie des Museums herausarbeitet.