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Gestaltlinguistik

Eine ganzheitliche Beschreibung syntaktisch-semantischer Sprachfunktionen am Beispiel modaler Infinitivkonstruktionen des Deutschen und Englischen

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Stephan Langhoff

Gestaltlinguistik ist eine Theorienkombination linguistischer u n d psychologischer Richtungen. Dies ermöglicht eine entscheidende Kritik am herrschenden Strukturalismus auf wissenschaftstheoretischer Ebene (Analyse, Atomismus, Dichotomie, Formalismus, Entweder-Oder-Klassifi- zierung) und auf empirischer Ebene. Durch die These, dass linguis- tische Perzeption - wie Wahrnehmung allgemein - ein dynamisches Sowohl-Als-Auch-Phänomen ist (Figur-Grund), ergeben sich überraschende Einblicke in die sprachliche Wirklichkeit. Sie werden veranschaulicht durch ca. 1000 Belege, aufschlussreiche Witze, optische Täuschungen und Begriffe wie Transposition, Modulation, Kontextparaphrase, Globale Modalität, Isotopie und Vagheit.
Aus dem Inhalt: Gestaltlinguistik und Strukturalismus - Globale Moda- lität als psychische Perspektive - Kontextparaphrase, Transposition, Modulation - Ambiguität und Vagheit - Analogien bei Satzmustern - Sprachwirklichkeit.