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Forderungsbilanzierung bei alternativer Auslegung des Realisationsprinzips

Unter besonderer Berücksichtigung der steuerlichen Gewinnermittlung

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Wolfgang Lemm

Die Arbeit befasst sich mit einem Kernproblem der Gewinnermittlung, nämlich der Frage, ob der über die Anschaffungs- oder Herstellungs- kosten hinausgehende Teil des Verkaufserlöses, der sogenannte positive Erfolgsbeitrag, bereits im Zeitpunkt der Forderungsentstehung oder erst im Zeitpunkt des Zahlungseingangs als realisiert anzusehen ist und insbesondere die ertragsteuerliche Bemessungsgrundlage erhöht. Die Untersuchung führt, ausgehend von einer gründlichen Analyse der gegenwärtigen Forderungsbilanzierung, im Ergebnis zur zweiten Alternative.