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Die «Reisebilder» Heinrich Heines

Vermittlung durch literarische Stilmittel

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Ralf H. Klinkenberg

Die Untersuchung deckt die literarischen Stilmittel als eine Form der innertextlichen Rezeptionssteuerung des Autorbewusstseins Heines auf, durch die einer ausserliterarischen Vereinnahmung der «Reisebilder» begegnet werden kann. Insbesondere die literaturdidaktische Vermittlung in Schule, Universität und Oeffentlichkeit bedarf auf diesem Gebiet der Forschung in besonderer Weise, um das grundsätzliche Hindernis der Heine-Vermittlung, nämlich die angeblich unüberbrückbare Spannung zwischen der Schwierigkeit des Textes auf der einen - im vorliegenden Fall der literarischen Stilmittel - und der mangelnden Lehrhaftigkeit auf der anderen Seite aufzulösen und die funktionale Abhängigkeit beider Komponenten als Bedingung einer adäquaten Heine-Rezeption im Allgemeinen wie der «Reisebilder» im Besonderen zu interpretieren.