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Theorie der internen Lohnstruktur

Ein kritischer Vergleich der Aussagekraft vorherrschender Arbeitsmarkttheorien hinsichtlich der Inflexibilität der internen Lohnstruktur

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Helmut Ross

Vor dem aktuellen Hintergrund der derzeit hohen Arbeitslosigkeit versucht der Verfasser, eines der bisher noch unzulänglich erklärten Arbeitsmarktphänomene - die Inflexibilität der betriebsinternen Lohnstruktur - näher zu analysieren. Zur Erklärung dieser Lohnstrukturstabilität wird eine Vielzahl vornehmlich neuerer arbeitsmarkttheoretischer Ansätze ausgewertet, systematisiert, auf Vereinbarkeit geprüft und kritisch gewürdigt. Tenor dieses Theorienvergleichs ist der Nachweis, dass die institutionell-soziologisch ausgerichtete Segmentationstheorie keinen eigenständigen Beitrag zur Erklärung der Lohnstrukturkonstanz liefert, sondern dass die um Humankapital-, Such- und Kontrakttheorie sowie Elemente einer ökonomisch-institutionellen Theorie erweiterte neoklassische Theorie diese Lohnstrukturstarrheit weitaus überzeugender erklären kann.
Aus dem Inhalt: Vergleich von neoklassischem und segmentations- theoretischem Arbeitsmarktansatz - Humankapitaltheorie - Suchtheorie - Kontrakttheorie - Ökonomisch-institutionelle Ansätze - Verhaltenswissenschaftliche Theorie.