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Frühmittelalterliche Bibeldichtung und die Bibel

Ein Vergleich zwischen den altenglischen, althochdeutschen und altsächsischen Bibelparaphrasen und ihren Vorlagen in der Vulgata

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Bettina Heinrich

Die frühmittelalterliche Bibeldichtung ist seit dem 19. Jahrhundert Gegenstand zahlloser wissenschaftlicher Untersuchungen gewesen, doch wurde ein systematischer und vor allem sachlich unvoreingenommener Vergleich der Bibelepen mit ihren Vorlagen in der Bibel bis jetzt nicht unternommen.
In dieser Untersuchung werden die wichtigsten erhaltenen volkssprachlichen Bibelparaphrasen aus dem germanischen Sprachraum minutiös mit den zugrundeliegenden Vulgatatexten verglichen. Damit wird nicht nur eine Art Stellenkommentar bereitgestellt, sondern vor allem eine wichtige Voraussetzung für eine vorurteilsfreiere Beurteilung dieser Werke gegeben.
Bisherige Forschungsmeinungen werden durch die Studie zum Teil bestätigt, zum Teil werden neue Aspekte aufgezeigt und neue Deutungen vorgeschlagen.
Aus dem Inhalt: Otfrids von Weißenburg Evangelienbuch – Die altenglische Genesis – Exodus – Daniel – Heliand – Die altsächsische Genesis – Psalm 138 – Christus und die Samariterin.