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Maurice Maeterlinck- oder- Der symbolische Sadismus des Humors

Studie zum Frühwerk mit angehängten Materialien

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Stefan Gross

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die ersten fünf Theaterstücke Maeterlincks, Prinzessin Maleine (l889), Der Eindringling (l890), Die Blinden (l890), Die sieben Prinzessinnen (l891) sowie Pelleas und Melisande (l892). Anhand von bisher selten oder gar nicht berücksichtigten theoretischen und kritischen Texten des Autors aus der Zeit vor 1900 wird nachgewiesen, dass die gängigen Globaldeutungen dieser Stücke (etwa, es drücke sich darin des Autors fatalistische Weltsicht aus, seine Überzeugung, der Tod sei des Menschen einzige Gewissheit, etc.) nicht aufrechtzuerhalten sind.
Der relativ umfangreiche Anhang hat zum Ziel, eine vorläufige Bestandsaufnahme der Maeterlinckschen Korrespondenz zu liefern. Gesammelt sind vor allem verstreut veröffentlichte Briefe, daneben aber auch einige weitere kurze Texte des Autors.
Aus dem Inhalt: U.a. Liebe, Tod und Tragik: Der Dichter, das Leben und die Kunst - Der Eindringling und das blinde Zirkuspferd - Die sieben Prinzessinnen. Ein Thema in sieben Variationen - Anhang: Verzeichnis der Korrespondenz.