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Die fuldische Ritterschaft 1510-1656

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Rüdiger Teuner

Nachdem bereits Forschungen zu den Reichskreisen und Reichsassoziationen auf die Wirksamkeit dezentralisierter Organisationsformen im Heiligen Römischen Reich aufmerksam gemacht haben, rückt auch die Bedeutung der Reichsritterschaft wieder in das Bewusstsein der Verfassungshistoriker. Die Untersuchung über die fuldische Ritterschaft kommt diesem Forschungstrend entgegen, indem sie exemplarisch aufzeigt, welche gerichtlichen und aussergerichtlichen Anstrengungen die buchischen Adligen im 16. und 17. Jahrhundert unternahmen, um die Reichsunmittelbarkeit zu erlangen.
Aus dem Inhalt: U.a. Grundzüge der Verfassung der unmittelbaren freien Reichsritterschaft in Schwaben, Franken und am Rhein - Grundzüge der Verfassung des Stifts Fulda (im 18. Jahrhundert) - Die Entwicklung der landsässigen buchischen Adligen zu unmittelbaren freien Reichsrittern - Der vor den höchsten Reichsgerichten geführte Exemtionsstreit.