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Christliche Symbolik und Christentum im spanischamerikanischen Roman des 20. Jahrhunderts

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Wolf Lustig

Auf der Basis eines umfangreichen Textkorpus wird aufgezeigt, wie im neueren spanischamerikanischen Roman christliche Symbolik die Funktion eines strukturbildenden Gestaltungselements erhält. Gegenstand detaillierter Einzelanalysen sind Werke des Zeitraums 1950-1980, deren Protagonisten als «Christusfiguren» zu verstehen sind und die zugleich das lateinamerikanische Christentum als soziokulturelle Realität kritisch beleuchten. Die katholischchristliche Tradition dient vielen Autoren als Ansatzpunkt für schöpferische Reinterpretationen, die zum Teil auf Phänomene wie die Theologie der Befreiung vorausweisen.
Aus dem Inhalt: u.a.: Christentum, Kirche und Glaube in der spanischamerikanischen Literatur (mit Kurzanalysen der Werke von 36 Erzählern) - Zur Methode: Biblisch-christliche Erzählsymbolik als Paramythologie - Detailanalysen zu Carpentier, Caballero Calderón, Manuel Rojas, der chilenischen Generación del 50, Carlos Droguett, Roa Bastos und Vicente Leñero.