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Untersuchungen zur Reichskirchenpolitik Lothars III. (1125-1137) zwischen reichskirchlicher Tradition und Reformkurie

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Marie-Luise Crone

Die Kirchenpolitik Lothars III. stand im besonderen Spannungsfeld zwischen den damals modernen kirchlichen Reformströmungen und der bisherigen reichskirchlichen Tradition. Mit dem Wormser Konkordat war zwar 1122 eine Grundlage der Verständigung zwischen Herrscher und Kirche geschaffen worden, doch stand die Bewährungsprobe noch aus. Erschwerend kam hinzu, dass bereits die Geschichtsschreibung des Hochmittelalters in dem Sachsen einen Herrscher sah, dessen Kaisertum sich störend in die salisch-staufische Reihe schob. Vor diesem Hintergrund fanden Lothars Entscheidungen nur schwer eine angemessene Würdigung.
Aus dem Inhalt: U.a. Lothars Königswahl im Jahre 1125 - Lothars Beziehungen zu den Geistlichen der Erzbistümer Mainz, Köln, Trier, Salzburg, Magdeburg und Hamburg-Bremen - Sedisvakanzen der deutschen Reichsbistümer, -abteien und -propsteinen.