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Impressionismus als literarhistorischer Begriff

Untersuchung am Beispiel Arthur Schnitzlers

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Ralph Michael Werner

Impressionismus ist ein literarhistorischer Ordnungsbegriff, der in der Literaturwissenschaft unreflektiert und unpräzise benutzt wurde und wird. Die Untersuchung stellt Genese, Reichweite und Funktion des Begriffs dar und weist seine Inkonsistenzen nach. Die Analogiebildung zum malerischen Impressionismus beruht auf dem weitgehenden Verkennen von dessen erkenntnistheoretischen Prämissen. Arthur Schnitzler und sein frühes Oeuvre ist Gegenstand einer Ueberprüfung der Impressionis- mushypothese in soziol.-autobiographischer, erkenntnistheoretischer und sprachlicher Hinsicht. Letzterer Aspekt wird mit einer quantitativen statistischen Textanalyse erfasst.
Aus dem Inhalt: Die Chronologie des Impressionismusbegriffs - Sein soziol.-politischer und erkenntnistheoretischer Aspekt - österreichischer Impressionismus - A. Schnitzler - H. Bahr - E. Mach.