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Spielarten der Populärkultur

Kinder- und Jugendliteratur und -medien im Feld des Populären

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Edited By Ute Dettmar and Ingrid Tomkowiak

Populärkultur war und ist ein zentraler Teil der Jugendkultur, zunehmend auch der Kinderkultur. Zugleich partizipieren Kinder- und Jugendliteratur und -medien an der global, in multimedialen Bezugssystemen agierenden Populärkultur. Die Beiträge gehen den vielfältigen wechselseitigen Beziehungen zwischen beiden Bereichen in historischen und gegenwärtigen Entwicklungen nach. Sie untersuchen «Dimensionen und Dynamiken» der Popularisierung vom 19. Jahrhundert bis hin zu aktuellen Entwicklungen des seriellen, transmedialen Erzählens, zeichnen entlang populärer Figuren, wie dem Golem oder Heidi, Formen der «(Re)Präsentation» nach, verfolgen «Aushandlungen» im Feld des Populären, beleuchten «Schnittstellen und Interferenzen» und untersuchen charakteristische «ästhetische Strategien» in Bildmedien und Literatur.

Kinder- und Jugendliteratur und Populärkultur – Popularisierungsphänomene in der deutschen Kinder- und Jugendliteratur des 19. Jahrhunderts – Cromptons Just William-Serie (1919–1970) – Golem-Narrationen in der modernen Populärkultur – Hartmann von Aues Iwein als kinderliterarischen Gegenwartstext – Zur kinematographischen Inszenierung des Chronotopos ‚Märchenzeit‘ – Aktuelle audio-visuelle (Re-)Präsentationen von Johanna Spyris Heidi – Kinder- und Jugendliteratur als Hörbuch – Entwicklungsgeschichte und Bedeutungswandel von Monster High Benedict Cumberbatchs Hamlet an der Schnittstelle von Theaterkultur, Fandom und Medienhysterie – Zur Wechselwirkung von Jugendliteratur und Popkultur – Bibi Blocksberg: Hexen und Macht – Lesbische Inhalte in der Populärkultur in Wechselwirkung mit Aktivitäten in Fandoms – Pop und Populäres in Bov Bjergs Roman Auerhaus– Miley Cyrus, Miley Stewart, Hannah Montana oder Erwachsenwerden als Popstar – Die Bilderbücher von Neil Gaiman und Dave McKean im Kontext der Radical Change Theory – Ästhetik und Inszenierung des Handgemachten in Animationsfilmen – Materialität und Multimodalität in Torben Kuhlmanns Lindbergh Mehrfachadressierung, Intermedialität und Popularität von Wolfgang Herrndorfs Tschick Erzählte Nerdkultur, Selbstreferenzielles Spiel mit dem (populär)kulturellen Archiv