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Das Technik-Motiv in der Literatur und seine didaktische Relevanz

Am Beispiel des Eisenbahngedichtes im 19. und 20. Jahrhundert

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Gerhard Rademacher

Das Technik-Motiv spielt in der deutschen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts eine bedeutendere Rolle, als die bisherige Forschung erkennen lässt. In dieser motivgeschichtlichen Untersuchung wird seine vielseitige Verwendung und Facettierung am Beispiel des Motivs der Eisenbahn, des Bahnhofs und der Eisenbahnreise aufgedeckt. Die Arbeit befasst sich schwerpunktmässig mit dem «Eisenbahngedicht» zwischen 1835 und 1978 und gibt darüberhinaus längsschnittartig einen Überblick zur Verwendung des Eisenbahnmotivs in exemplarischer Prosa für diesen Zeitraum. Die Einbeziehung des jeweiligen politischen und kulturhistorischen Hintergrundes stellt das einzelne Gedicht in den übergreifenden ausserliterarischen Zusammenhang.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Eisenbahn als integratives Kunstobjekt - Die Eisenbahn als neues Evangelium - Eisenbahn, Eisenbahnreise und Bahnhof als Evokationssignale - Die Eisenbahn als paradigmatischer Wirklichkeitsausschnitt - Die Eisenbahn und ihr Umfeld als polyvalentes Symbol - Aspekte einer motivationsbezogenen Didaktik des Eisenbahngedichtes.