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Handlungsfiguren in kommunikativen Prozessen

Eine konstitutionsanalytische Untersuchung schulischer Kommunikation

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Jürgen Richter

Schulische Kommunikation ist durch eine ausserordentlich hohe Kommunikationsdichte gekennzeichnet. Im Rückgriff auf Ansätze zur Entwicklung einer Theorie der Sozialstruktur werden in aktuell ablaufenden Unterrichtssituationen auftretende Musterbildungen und Typisierungsver- fahren exemplarisch an Transkriptionen authentischer schulischer Kom- munikationssituationen aufgezeigt und in ihrer die schulische Wirklichkeit konstituierenden Funktion theoretisch-empirisch nachgewiesen. In einem zusammen mit Ewald Reuter verfassten Kapitel wird der Versuch unternommen, gestützt auf gemeinsame theoretische und praktische Vorarbeiten, rekonstruktiv strukturelle Probleme institutionell vermittelten Fremdsprachenerwerbs zu entfalten.
Aus dem Inhalt: U.a. Grundzüge sozialwissenschaftliche Forschungshan- delns - Präsentation und Anwendung des kategorialen Analyserahmens - Makrofiguren - Mikrofiguren - Figuren der Sozialsteuerung - Selbstschutz durch Vagheit und Selbstreferenz - Solidarität, Selbstgewichtung und Differenz - Anhang u.a. mit zwei vollständig transkribierten Unterrichtsstunden - Gemeinsames Kapitel mit Ewald Reuter.