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Theater und ferner Osten

Untersuchungen zur deutschen Literatur im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts

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Kison Kim

Den Ansatz dieser Arbeit bietet das kulturhistorische Phänomen osszillativer Entwicklungen einerseits zum Exotischen, Fremdartigen und in der Gegentendenz: zur Besinnung auf autochthone Kräfte und Werte. Zur Darstellung kommt eine Phase starker Zuwendung zum Exotischen, hier Fernöstlichen, wie dies für den Anfang des 20. Jahrhunderts u.a. in Deutschland charakteristisch war. In diesem Rahmen werden Ursachen und auslösende Momente sowohl für diese Tendenz, ihre Auswirkungen auf die Krise des deutschen Dramas und Theaters als auch die Bemühungen der Dramatiker und Theaterschaffenden dieser Zeit, traditionelle Prinzipien zu überwinden, behandelt. Während dieses Umbruchs und auf der Suche nach neuen Ansätzen werden fernöstliche Theaterformen - die ihre Ursprünglichkeit bewahrt haben - rezipiert. Diese Rezeption und diese Einflüsse führen dazu, das deutsche Theater wieder als Gesamtkunstwerk neu zu gestalten.
Aus dem Inhalt: Eine Entwicklung der Rezeption fernöstlicher Theaterstile und -mittel und ihrer dramatischen Werke auf das europäische, v.a. deutsche Theater und die deutsche Literatur zu Beginn des 20. Jahrhunderts - Die Untersuchung setzt sich im Einzelnen mit Einflüssen fernöstlicher Stoffe, Themen, Motive und Philosophien auf die deutsche Literatur und Musikliteratur auseinander.