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Topographien der Globalisierung

Band I

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Edited By Ewa Wojno-Owczarska

Dieser Band ist das Ergebnis der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Problemen unserer Zeit, die durch die Globalisierungsfolgen geprägt ist. Im Zentrum der Beiträge stehen die Reflexion über die Bedeutung des kulturellen Erbes, der Geisteswissenschaften, der nationalen Geschichte und der historischen Erinnerungsorte. So wird Alexander von Humboldt in der Literatur des 21. Jahrhunderts als Vorreiter des globalen Denkens und Erkunder der Welttopographie gewürdigt. Die Autoren der Beiträge reflektieren die Polyvalenz moderner Identitäten im globalen Raum. Sie diskutieren den Begriff „Weltliteratur", literarische Topoi der Mehrsprachigkeit und die Umsetzung von politischen und weiteren globalen Krisen in Literatur und Kunst.

Einleitung: Topographien der Globalisierung, Band I (Ewa Wojno-Owczarska) – Ancient Egypt and the Global Cultural Heritage. An Introductory Essay (Adam Łukaszewicz) – „Wir können die Welt vielleicht berechnen, aber nicht wirklich verstehen". Zu Daniel Kehlmanns Roman Die Vermessung der Welt (Ewa Wojno-Owczarska) – Übersetzung als Topos, Transmesis als Topographie der Globalisierung (Thomas O. Beebee) – Ambivalente und unbestimmte nationale Identitäten jenseits einer klaren Grenze zwischen Patriotismus und Nationalismus (Thomas Kühn) – Kulturelle Identität im Zeitalter der Globalisierung. Aspekte der Problematik (Anna Czajka-Cunico) –Zur Identitätsproblematik in „Die Schwärmer" Robert Musils im Licht der polnischen Musil-Forschung (Robert M. Solis) – „Ein Teil der gemeinsamen vorgestellten Welt..." – Konzentrationslager im Zeitalter der Globalisierung (Magdalena Daroch) – Der Globus als Terror – Perspektiven auf Modelle und Vokabeln (Martin A. Hainz) – Ästhetisierung der Twin Towers im Schaffen von Joseph Beuys (Case-Study: Joseph Beuys, „Cosmos und Damian" und „Strahlende Türme") (Anna Damięcka-Wójcik)