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Der besondere Weg, ein Weib zu werden

Über den Einfluss von Leitbildern auf die Entwicklung der höheren Mädchenbildung seit dem 17. Jahrhundert

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Karin Meiners

Die Geschichte der höheren Mädchenbildung vollzog sich in der Spannung zwischen spezifisch weiblichen Bildungskonzepten und emanzipatorischen Ansätzen, die am Ideal des Menschlichen orientiert sind. Schon zur Entstehungszeit des höheren Mädchenschulwesens in Deutschland lassen sich entsprechende Leitbilder nachweisen, so vor allem in den Schriften der Philanthropen die Auffassung von einer besonderen weiblichen Bestimmung, bei Kant und den Romantikern die von einem besonderen weiblichen Wesen, bei Anhängern der Französischen Revolution die von der gesellschaftlich bedingten Ausprägung der Geschlechtscharaktere. Die historisch-systematische Arbeit untersucht den Zeitraum vom 17. Jahrhundert bis zum Ende der Weimarer Republik; in einem Ausblick wird zudem die Gegenwartsproblematik behandelt.
Aus dem Inhalt: U.a. Leitbilderentwürfe zur Entstehungszeit des höheren Mädchenschulwesens in Deutschland - Die Änderung des Frauenbildes und die Weiterentwicklung des höheren Mädchenschulwesens von der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts - Die Auseinandersetzung um die Frauenbildung in der Phase der aktiven Frauenbewegung.