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Zur Bewusstseinsbildung der frühen Sozialdemokratie (1863-1891)

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Elke Leonhard-Schmid

Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen aus einem Milieu kultureller Armut verlangt eine über Schulen und konventionelle Therapieangebote hinausgehende gesellschaftliche Konzeption. Die frühe Sozialdemokratie zeigt einen Weg auf, der über Motivation und Aufklärung die manipulierten Menschen soweit förderte, dass sie an der Veränderung ihrer selbst wie der sie umgebenden Verhältnisse aktiv mitwirkten. Die Untersuchung deckt die Vielzahl der Faktoren auf, die bei der Entwicklung «kritischen Bewusstseins» beachtet werden müssen und weist an der exemplarischen Darstellung der Bewusstseinsbildung einer Arbeiterin die Wirkung der kulturpsychologischen Bemühungen der frühen Sozialdemokratie nach.
Aus dem Inhalt: Gibt es ein sozialistisches Menschenbild - Konzeptionen zur Realisierung des Menschenbildes - Der Mensch in der frühen Sozialdemokratie - Die Stufen der Bewusstseinsbildung in der Organisation - Kohärenz in der Bewusstseinsbildung - Gründe für das Scheitern der Bewusstseinsbildung.