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Die direkte Rede als Mittel der Personengestaltung in den Islendingasögur

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Die direkte Rede in den Islendingasögur gehört zu den interessantesten und auffälligsten Stilphänomenen dieser literarischen Gattung. In der bisherigen Forschung sind nicht wenige Hinweise auf die Bedeutung des Dialogs zu finden und zwar vor allem im Zusammenhang mit dem vieldiskutierten «Realismus» in der Sagaliteratur. Die vorliegende Studie setzt sich zum Ziel, den Dialog unabhängig von den vorliegenden Forschungsmeinungen zur Entstehung der Islendingasögur zu untersuchen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den technischen Verfahren der Sagaverfasser, sich den Dialog für die Charakterisierung der Personen nutzbar zu machen. Der Untersuchung zugrundegelegt ist eine detaillierte Erfassung des Materials in insgesamt 15 Sagas.
Aus dem Inhalt: Personenrede und Objektivität der Erzählung - Funktion der indirekten Rede - Stellenwert von Fragen innerhalb des Dialogs - Narrative Kategorien in der Verbindung zwischen Sprecher, Aussage und Erzählkunst.