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Epochale Hintergründe der antiautoritären Bewegung

Ein Beitrag zur literaturwissenschaftlichen Diagnose der Sozialgeschichte

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Cristina Falk

Dichter gestalten in Gleichnissen zeittypische Sinnerfahrungen. Durch komponentiale Analysen dichterischer Werke aus den letzten Jahrzehnten wird ein epochaler Wandel erkennbar, der sich seit den fünfziger Jahren zutrug. Auf seinem Hintergrund bildete sich seit den sechziger Jahren in der Literatur eine Bewegung, die alle schon bestehenden Normen - zumal auch die sprachlichen - der Illegitimität zu überführen suchte. Die Untersuchung dieser literarischen Bewegung lässt das parallele sozialgeschichtliche Ereignis der antiautoritären Bewegung in ein neues Licht treten.
Aus dem Inhalt: Zu den epochalen Verhältnissen im 20. Jahrhundert (mit Beispielen von Th. Mann, H. Broch, B. Brecht, H. Hesse, G. Benn, G. Eich, M. Frisch, E. Strittmatter, H. Böll) - Monographische Studien über W. Lehmann, K. Krolow, J. Brezan, H. Böll, I. Aichinger, I. Bachmann, M. Walser, H.M. Enzensberger, W. Biermann, P. Handke - Zur Diagnose der antiautoritären Bewegung - Erwartungen für die achtziger Jahre.