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Rabindranath Tagore und das deutsche Theater der zwanziger Jahre

Eine Studie zur Übersetzungs- und Wirkungsgeschichte seiner Dramen in Deutschland

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Reeta Sanatani

Rabindranath Tagore und sein Werk erregten in den zwanziger Jahren grosses Aufsehen in Deutschland. Hier wird die Rezeption Tagores anhand seiner Bühnenstücke, die in Deutschland aufgeführt wurden, untersucht, denn ihre Wirkung und damit die Aufnahme Tagores kann faktisch belegt werden. Zwar ging ein grosser Teil des Dokumentationsmaterials im Zweiten Weltkrieg verloren, doch konnte genügend Material ausfindig gemacht werden, um die Wirkung Tagores an der deutschen Bühne einschätzen zu können. Der historische Hintergrund, der die Aufnahme Tagores in Deutschland ermöglichte, wird kurz skizziert und auf die Bedeutung sowohl des Exotismus wie auch des politischen Aspektes für die Rezeption Tagores hingewiesen. Da die deutschen Übersetzer die Dramen Tagores nicht aus dem bengalischen Original, sondern aus dem Englischen übertrugen, wird die Qualität der deutschen Übersetzung anhand zahlreicher vergleichender Textbeispiele überprüft. Die erstellten Aufführungsstatistiken und gesammelten Rezensionen beleuchten die Aufnahme der Stücke durch das deutsche Publikum. Zum Schluss wird festgestellt, dass der Erfolg Tagores in Deutschland der Zwanziger Jahre ungemein gross, aber doch zeitbegrenzt und zeitbedingt war.
Aus dem Inhalt: Die Rezeption Tagores in Deutschland - Tagores Dramen auf der deutschen Bühne - Aufführungsstatistiken - Werkanalysen - Dokumententeil im Anhang - Bibliographie.