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Politische Prosa des Expressionismus

Rekonstruktion und Kritik

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Wilhelm Krull

Die politisch-literarische Praxis expressionistischer Schriftsteller in der Zeit von 1910 bis 1925 bildet den Ausgangspunkt der modernen funktionellen Ästhetik. Trotz der immensen Unterschiede zwischen vitalistischen und aktivistischen Autoren lässt sich die ablehnende Haltung gegenüber der vorfindlichen Gesellschaftsordnung als einheitliches Merkmal aller Romane und Erzählungen dieser Epoche auskristallisieren. Durch den Expressionismus wird endgültig jene Epoche zu Grabe getragen, in der die Kunst sich noch positiv auf Bürgerlichkeit beziehen konnte.
Aus dem Inhalt: Der Roman des Übergangs - Militarismus- und Kriegskritik - Vitalistisch-utopische Prosa - Soziopathologie des Kaiserreichs - Die Intellektualisierung des Romans - Die Zwanziger Jahre.