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Die Beteiligung von Banken an Nichtbanken und das Konzernrecht

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Helmut Bausch

Der Erwerb von Anteilsbesitz an Industrieunternehmen durch Banken birgt hinsichtlich der daraus resultierenden Einflussmöglichkeiten auf die Unternehmensleitung eine Reihe von Interessenkonflikten, die seit Jahren Gegenstand einer teilweise heftig geführten öffentlichen Diskussion sind. Dabei standen stets wettbewerbs-, aufsichts- oder börsenrechtliche Problemstellungen im Vordergrund. Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen solcher Bankbeteiligungen an Nichtbankenunternehmen im Hinblick auf das Eingreifen konzernrechtlicher Tatbestände. Dabei werden insbesondere auch die Fragen behandelt, die sich bei Zusammentreffen von Einflussmöglichkeiten aus Anteilsbesitz, Vollmachtstimmrechten, personellen Verflechtungen und Kreditbeziehungen ergeben.
Aus dem Inhalt: Die Diskussion um die Macht der Banken - Gründe für eine Beteiligung von Banken an Nichtbankenunternehmen - Die Sperrminorität - Das sogenannte «Bankenstimmrecht» - Einflussnahme aufgrund personeller Verflechtung - Einflussnahme durch Kreditgewährung - Das Zusammentreffen verschiedener Einflussmöglichkeiten - Die freiwillige Ausgliederung von Beteiligungen durch Gründung von Holding-Gesellschaften.