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Wahrnehmungsstrukturen in Werken des Neuen Realismus

Theorie und Praxis des Neuen Realismus und des nouveau roman - eine Gegenüberstellung

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Christa Merkes

In der Kritik war wiederholt auf Parallelen zwischen dem Neuen Realismus, der sogenannten Kölner Schule, und dem französischen nouveau roman hingewiesen worden. Eine Gegenüberstellung der beiden Autorengruppen in Theorie und Praxis ist Ziel dieser Arbeit. Kriterien sind phänomenologisch-filmische Wahrnehmungsweisen (insbesondere unter Bezugnahme auf die «Ecole du regard» Robbe-Grillets), die Untersuchung der Polaritäten Subjektivismus: Objektivismus sowie der Rolle des Autors bzw. seines Ich-Erzählers, der sich und sein Medium reflektiert. Auf Grund dieser Kriterien ergab sich eine Auswahl an Autoren sowie Werken, die im Rahmen der vorliegenden Arbeit exemplarisch und sinnvoll berücksichtigt werden konnten: Nicolaus Born, Rolf Dieter Brinkmann, Günter Steffens, Dieter Wellershoff.
Aus dem Inhalt: Neuer Realismus: nouveau roman - D. Wellershoff: Die Schattengrenze - R.D. Brinkmann: Die Umarmung - R.D. Brinkmann: Raupenbahn - N. Born: Der zweite Tag - G. Steffens: Der Platz - Gespräch mit D. Wellershoff - Bibliographie.