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Literarischer Unsinn im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert

Systematische Begründung und historische Rekonstruktion

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Die literarische Avantgarde seit Dada hatte die Integration sprachlichen Unsinns in den Horizont der Literatur zur Folge. Dagegen blieben voravantgardistische Autoren wie Paul Scheerbart und Christian Morgenstern mit ihrem sprachlichen Unsinn ausserhalb der zu ihrer Zeit geltenden sprachlichen Normen der Literatur. Ihre vereinzelt entstandenen Grenzüberschreitungen blieben unmittelbar folgenlos und standen als literarischer Unsinn quer zum historischen Erwartungshorizont. Mit vor allem hermeneutischen und linguistischen Kategorien bemüht sich die Arbeit um eine genaue Analyse und Interpretation der historischen Unsinnliteratur von Lewis Carroll bis Christian Morgenstern.
Aus dem Inhalt: Sinn und Unsinn - Die Nonsenseliteratur (L. Carroll und E. Lear) - Deutsche Unsinnliteratur (u.a. Mörike, Morgenstern und Scheerbart) - Die Avantgarde (Dada und K. Schwitters).