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Endphase des britischen Kolonialismus in China

Eine Untersuchung zur Rolle der öffentlichen Meinung in Grossbritannien als Reaktion und Einflussgrösse britischer Aussenpolitik gegenüber China während der Nationalen Revolution 1922-1928

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Chi Wang

Die jüngste politisch-geschichtliche Entwicklung Chinas ist zweifelsohne durch die nationale Revolution in den zwanziger Jahren stark geprägt und ohne sie kaum ganz zu verstehen. Dabei spielten die Sowjetunion als «Freund» der unterdrückten Völker und Grossbritannien als Bollwerk gegen die Verbreitung des Bolschewismus und die damit verbundene Weltrevolution eine wichtige Rolle, auch wenn es Grossbritannien in erster Linie darum ging, seine bereits gewonnenen Vorrechte in China zu erhalten.
Beide Mächte, die aufgrund politisch-ideologischer Gegensätze sowie macht- bzw. wirtschaftspolitischer Interessen damals ihren Kampf in China ausgefochten hatten, versuchten die Chinesen auf jede nur mögliche Weise zu gängeln und zu beeinflussen. Sie tragen daher ein gerüttelt Mass an Verantwortung für den Gang der chinesischen Geschichte in den zwanziger Jahren, was sich bis in die Gegenwart auswirkt.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Annäherung Chinas an die Sowjetunion - Der Einsatz diplomatischer und militärischer Mittel zur Erhaltung britischer Wirtschafts- und Machtstrukturen in China - Der Bruch der «Nationalistischen Einheitspartei».