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Die psychosoziale Situation von Koronarpatienten

Eine empirische Untersuchung zur Verarbeitung der koronaren Herzkrankheiten unter Berücksichtigung der Einflüsse eines Herzinfarktes und einer By-pass Operation

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Joachim Biskup

Die koronaren Herzkrankheiten stellen als chronische Krankheiten besondere Anforderungen an den Patienten. Es wird für ihn notwendig, seine psychosoziale Identität umzustrukturieren, was eine doppelte Belastung darstellt: Verarbeitung des Verlustes und Entwicklung eines neuen realistischen Selbstkonzeptes. Das soziale Umfeld des Patienten ist dabei wesentlich beteiligt. In der vorliegenden empirischen Untersuchung werden die Identitätsdimensionen Autonomie, Aktivität und Selbstwertgefühl in den Vordergrund gestellt, das Körperbild des Patienten untersucht und die interpersonellen Wahrnehmungs- und Verarbeitungsmuster des betroffenen Ehepaares analysiert. Aus den Ergebnissen werden konkrete Minimalanforderungen an eine hilfreiche Rehabilitation abgeleitet.
Aus dem Inhalt: U.a. Verarbeitung chronischer Krankheit als Umstrukturierung von Identität - Wahrnehmung und Interpretation der Krankheit - Körperbild - Psychosoziale Binnenstruktur und psychosoziale Beziehungen mit dem Giessen-Test.