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Mutterschaft und Geburt im Kulturwandel

Ein Beitrag zur transkulturellen Gesundheitsforschung aus Korea

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Auf prospektiver, ethnographischer Feldforschung in 30 Familien (mit Inventur von Mutterschaftsverhalten und -pathologie) basierende Analyse positiver und negativer Einflüsse moderner und traditioneller Geburtshilfe, auf dem Hintergrund der Darstellung medizingeschichtlicher, gesundheitspolitischer und sozio-kultureller Besonderheiten Koreas. Dokumentation geburtshilflicher Pathologie und ihre Beurteilung nach Massstäben moderner Geburtshilfe, aber auch im Verhältnis zu kulturanthropologischen und ethnographischen Begleitumständen. Im Ergebnis zeigte sich, dass sich vorwiegend die negativen Einflüsse moderner und traditioneller Geburtshilfe zum Nachteil von Mutter und Neugeborenem addieren. Dies könnte für ungesteuerten Kulturwandel überhaupt typisch sein und stellt moderne Medizin, Geburtshilfe und Gesundheitsplanung überhaupt vor neue Aufgaben.
Aus dem Inhalt: Analyse des Koreanischen Geburtshilfesystems - 30 prospektiv-ethnographische Fallstudien - Inventur des Mutterschaftsverhaltens - Rolle der Frau und Technonymie - Modell der interagierenden Geburtshilflichen Systeme - Zur Geschichte der Medizin und Geburtshilfe Koreas - Geburtshilfliche Pathologie im Verhältnis zu kulturanthropologischen und ethnographischen Besonderheiten.